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HYPNOSE ALS THERAPIE (PSYCHOTHERAPIE)

Hypnotherapie - Hypnosetherapie

Die Hypnose wird sehr effektiv in der Psychotherapie eingesetzt. Die Gründe eine Hypnotherapie zu veranschlagen, können mehrere sein:

- Sie möchten an die Ursache des Problems herantreten
- Sie wollen nicht nur bewusst kommunizieren, sondern an unbewusste Thematiken aktiv herangehen
- Sie wollen unbewusste Dynamiken und Hintergründe erkennen und nutzen
- Sie wollen aktiv an der Therapie mitarbeiten
- Sie wollen das Unbewusste erforschen (z.B. Traumarbeit)
- Sie wollen Ihr Problem/ Krankheit auf allen Ebenen verstehen lernen
- Sie wollen keine reine symptomorientierte Therapieform

Jeder Schnupfen, jeder Kopfschmerz, kurz jede Krankheit sowohl psychischer, als auch physiologischer Natur hat eine Ursache. Über verschiedenste Techniken können diese Ursachen erarbeitet werden. Hier wird in der Regel das Unterbewusstsein während der Hypnosen befragt, um diverse Dynamiken bewusst werden zu lassen. Unbewusste Traumen (welche für Krankheiten verantwortlich sein können) können nicht nur aufgefunden, sondern auch gelöst werden.

Oftmals kommt eine Krankheit ans Tageslicht, welche schon lange in einem Menschen schlummert. Nicht selten hat der Patient über die Hintergründe und Ursachen auf der bewussten Ebene keinen Zugang, d.h. er weiß nicht woher und warum er diese Probleme hat. Hier kann die Befragung der unbewussten Ebene hoch interessanten Aufschluss geben.

Eine Krankheit sollte nicht bekämpft werden, eine Krankheit sollte, verstanden und ursächlich behandelt , geheilt werden.

Der Grund, warum die Hypnose als Therapieform in der Psychologie nicht offiziell angeboten wird, liegt ganz einfach daran, dass im Studium die Hypnose gar nicht beinhaltet ist. Die "deutsche" Psychotherapie ist eine freud´sche Psychotherapie. Sigmund Freud hatte damals viel mit der Hypnose therapeutisch gearbeitet. Er hat den Begriff des "Unbewussten" sozusagen ins Leben gerufen.

Seine berühmte Vorgehensweise nannte er "Psychoanalyse". Da Freud die Hypnose für "zu gefährlich für die Therapie" eingestuft hat, verbannte er diese hoch wirksame und effektive Methode aus seiner Psychoanalyse. Die Gründe hierfür sind unter anderem, dass Freud seine Patienten (z.B. Hysteriepatienten) nie wirklich sicher im Hier und Jetzt verankerte, d.h. er schickte seine Patienten mittels Hypnosetechniken in die entsprechende Vergangenheit, d.h. in das Lebensalter, indem das Trauma derjenigen begründet war und ließ die Schreckenserfahrungen der Patienten erneut durchleben (vergleiche Technik Katharsis = Leuterung). Freud stellte daraufhin fest, dass bei einer Hypnotherapie, die Gefahr einer sog. "Retraumatisierung" zu groß ist.

Seither wird die Hypnose in der Psychoanalyse nicht mehr benutzt. Deutsche Psychotherapeuten werden demnach auch nicht explizit darin ausgebildet (in England und USA ist die Hypnose im Studium enthalten). Die oftmals offenkundige Meinung, welche bei Therapeuten besteht heißt entweder, Hypnose gibt es gar nicht oder Hypnose ist doch nur eine große Show! Und Tatsächlich wurde die Showhypnose in Deutschland bekannter als die sog. heiltherapeutische Hypnoseanwendung.

Leider weit gefehlt, denn Sigmund Freud persönlich, stellte gegen Ende seines Lebens fest, dass seine Psychoanalyse, so wie er diese gelehrt und angewendet hat, ohne Hypnose undurchführbar ist! Die Hypnose gehört in eine Psychotherapie eigentlich fest miteingebaut, denn jede Form der Konzentration, der Kontemplation, der Meditation und der Trance beschreibt im eigentlichen Sinne bereits eine Hypnose.

Diese Form der Therapie gehört allerdings in die Hände eines erfahrenen Therapeuten, der auch genau weiß, was er tut. Zu viele Hypnotiseure erhalten in Deutschland allerdings eine mittelmäßige bis unzureichende Ausbidlung (es gibt KEINE staatliche Ausbildung zum Hypnotiseur!). Hier wurden oftmals Wochenendausbildungen herangezogen und mangelndes Wissen mittels Fachliteratur ausgegelichen. Für eine individuelle Therapie wohl ein wenig ungeeignet. Daher lautet unsere Empfehlung: Suchen Sie sich immer einen gut ausgebildeten Hypnotherapeuten, der sein Fach wirklich beherrscht!

Die Hypnose in der Therapie zeichnet sich vor allem durch Effizienz, Ursachenbehandlung, weitreichendes Verständnis, Nutzung unbewusster Prozesse und vor allem durch Entspannung aus.

Wenn Sie also Fragen zu einer solchen Behandlungsform haben, dann kontaktieren Sie uns einfach, wir helfen Ihnen dann gerne weiter.


Trance heilt Körper und Psyche

Trance ist ein natürlicher Prozess, indem der Körper und die Psyche Heilung erfahren - man kennt den Beisatz des Arztes: "Jetzt gönnen Sie sich bitte etwas Bettruhe, damit der Körper sich regenerieren und Kräfte sammeln kann."

Sogar ohne jede Intervention während einer Trance / Hypnose wird der Organismus schneller und effektiver die vorhandenen Selbstheilungskräfte aktivieren und damit Probleme und Zusammenhänge besser erkennen und schließlich seine Krankheit heilen können.

Viele Therapeuten benutzen das Wort "Hypnose" nicht gerne, da dieser Begriff immer noch mystifiziert ist und Patienten abschrecken kann. Im Grunde ist jedoch jede Trance, jede Meditation und jede Konzentration eigentlich eine Art der Hypnose. Die Tiefe der Hypnose / Trance kann hierbei natürlich variieren. Die goldene Frage lautet nur weiß der Therapeut, was er da tut? Kann er Trancezustände / sog. hypnoide (Hypnose ähnliche) Zustände erkennen und damit umgehen. Ist er auch im Stande therapeutisch tätig zu werden oder kann er nur eine Hypnose einleiten?

Die Hypnotherapie umfasst unglaublich viele Bereiche und Anwendungen. Ob ein Mangel an Selbstwertgefühl, diverses zwanghaftes Verhalten oder pathologische Missstände, die Hypnotherapie bietet immer eine sinnvolle Intervention. Viele Ärzte und Therapeuten wenden hierfür die sog. medizinischen Hypnose an, wobei hier auch die zahnmedizinische Hypnose einen großer Teilbereich abdeckt. Die Kombination mit anderen medizinischen oder therapeutischen Verfahren ist sicherlich die häufigste Anwendung.

Oftmals werden Diagnosen ausgesprochen wie das tägliche "guten Morgen!". So tragen viele Patienten die Last ihrer, vom Arzt oder Therapeuten gesagten, Diagnose auf ihren Schultern (auch Suggestionen wie: "Daran sterben Sie schon nicht" , "Sie werden nicht erbrechen" , "Ich gebe Ihnen noch ca. 3-4 Monate" oder "Das wird nicht scherzvoll sein." sind tägliche Beispiele). Eine soziale Phobie z.B. umfasst allerdings so viele unterschiedliche Variationen, dass die Diagnose an sich viel zu viele Interpretationen zulässt. Dafür wurden unter anderem sog. Klasifikationssysteme eingeführt (z.B. in Deutschlang gängig: ICD- 10), welche die Aufgabe haben, die Diagnose deutlicher zu spezifizieren. Der Patient jedoch wird für sich immer die Last der sozialen Phobie, der Depression, der Impotenz oder der Schizophrenität tragen.

Die Hypnotherapie ist in der Regel eher auf die Ursachen konzentriert, als auf die Symptome. Eine rein symptomatisch orientierte Therapie führt nicht selten zu einer sog. Symptomverschiebung (aus einem Zählzwang wird ein Waschzwang usw.). Wenn ein Hypnotherapeut die Hypnosetherapie fachgerecht einsetzt, so muss er in seinem Patienten immer das Individuum sehen, denn jede Störung, ob psychisch oder physisch kann andere Ursachen haben. Kein Mensch erlebt seine Umgebung und sein System gleich.

Sollten Sie Fragen dazu haben, dann kontaktieren Sie uns einfach, wir werden Ihnen gerne weiterhelfen.


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