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Ursachentherapie - Hypnosetherapie

Hypnotherapie - Ursachentherapie?

Man kann jedes Verhalten verstehen, wenn man den Kontext kennt!

In vielen Therapieformen wird die Vergangenheit nur wenig mit einbezogen. Das liegt sicherlich mit unter daran, dass Vergangenes nicht mehr zu ändern bzw. nicht mehr rückgängig zu machen ist (vgl. Verhaltenstherapie, behavioristisches Modell, Kognitionstherapie).

ABER:

Die Vergangenheit sollte auch NICHT die Gegenwart oder die Zukunft beeinflussen (zumindest nicht negativ, durch z.B. alte Muster, früher erlernte Programme, in der unbewussten Erinnerung gespeicherte Erlebnisse sog. Traumata usw.). Als Beispiel - eine Panikattacke. Die meisten Menschen wissen nach einer solchen Attacke, dass das erlebte Gefühl (auch die körperlichen Symptome) und die zugehörigen Gedanken ("ich muss sterben") in der entsprechenden Situation nicht angemessen sind. Die Reaktion passt demnach nicht zur Situation. Jemand mit Flugangst weiß in der Regel, dass Fliegen absolut sicher ist und das Tausende jeden Tag ohne Weiteres in die Lüfte gehen. Dennoch kommen manchmal völlig unerwartet Gefühle oder Symptome "hoch", die eine lockere oder auch normale "Bewältigung" einer solchen Situation schier unmöglich machen.

Die Frage lautet in diesem Beispiel: WARUM ist das so? Wieso diese Gefühle der Angst, der Ohnmacht? Warum das Herzrasen und Zittern usw.? Das passt doch eigentlich gar nicht in diese Situation? Wieso fühle ich mich, als wäre ich 8 Jahre alt - anstatt 42? (siehe Regression)

Viele Menschen haben für sich erkannt, dass es sinnvoll ist, eine Therapieform zu wählen, die an die entsprechende/n Ursache/n herantritt (oder überhaupt erstmal herankommt). Vielleicht gehören diese Gefühle oder Symptome ja in eine ganz andere Situation? Vielleicht hat das gar nichts mit dem Fliegen zu tun (um im Beispiel zu bleiben) - vielleicht geht es ja um das Aufrechterhalten äußerer Kontrolle? Gab es viel früher schon einmal Kontrollverlust? Diese Fragen führen unausweichlich zu einer wertvollen, dem Therapieziel entsprechenden Antwort, wenn man ein geeignetes Werkzeug hat. Da diese Fragen NICHT bewusst beantwortet werden können (zumindest nicht mit Sicherheit!!) - muss es ein Therapiewerkzeug sein, welches diese Fragen an das Unterbewusste stellen kann. Ursachenforschung ist hier das A und O. Körper, Geist und Seele (Unterbewusstsein) bilden eine Einheit. Eine Therapieform, welche nur eine der drei Bereiche abdecken kann, arbeitet oftmals nur symptomorientiert und oberflächlich (in diesem Sinne "bewusst"!).

Folgende Fragen sind relevant:

- Warum macht mein Körper/meine Psyche das?
- Warum handelt oder reagiert mein Körper/meine Psyche so?
- Gibt es einen tieferen Grund für dieses oder jenes Verhalten?
- Gibt es in mir unbewusste Lösungsansätze?
- Habe ich unbewusste Hintergründe in meiner aktuellen Therapie genügend beleuchtet?
- Verstehe ich den Kontext meines Verhaltens vollständig?
- Macht das Symptom, die Störung, die Reaktion usw. auf irgendeiner unbewussten Weise vielleicht sogar Sinn?

Diese und noch weitere Fragen haben absolute Relevanz für einen erfolgreichen Therapieabschluss. Ein bewusst geführtes Gespräch, ein zu trainierendes Verhalten sind sicherlich wertvolle Bereiche der Psychotherapie. Aber unausweichlich und nicht wegzudenken sind auch: unbewusste Aspekte, unbewusste Widerstände, unbewusste Ressourcen, unbewusste Ursachen usw.

Wenn Sie Fragen haben, kontaktieren Sie uns einfach. Oder besuchen Sie unsere Seite im Internet, die wir extra zu diesem Thema erstellt haben: www.TherapiemitHypnose.de